Seminar
Methodenworkshop: FGZ-Zukunftswerkstatt
Nicht buchbar, da die Veranstaltung bereits stattgefunden hat.

Veranstaltungsinformation
Liebe Kommunale FGZ-Koordinierungen,
liebe FGZ-Leitungen und FGZ-Koordinierungen an den Schulstandorten,
seit einigen Jahren wird an circa 160 Familiengrundschulzentren (FGZ) in NRW für und mit Familien aus dem Stadtteil ein verlässliches Angebot der Beratung und Begleitung aufgebaut und umgesetzt. Die vergangenen Veranstaltungen und Ihre Praxisberichte haben deutlich gemacht, dass die Angebote, Zielsetzungen und Entwicklungsbedarfe der FGZ, je nach Bedarfen und Möglichkeiten vor Ort, sehr unterschiedlich sind.
Um Sie in der individuellen Weiterentwicklung der FGZ-Standorte zu stärken, laden wir Sie ein, die Methode der Zukunftswerkstatt kennenzulernen und schulen Sie darin, in Ihrer Kommune oder in Ihrem Quartier mit den Akteuren, in und um die Familiengrundschulzentren, eine solche Zukunftswerkstatt selbst durchzuführen.
Der Methodenworkshop besteht aus zwei Bausteinen
- Baustein 1: Präsenzworkshop am Dienstag, den 05. November 2024 von 09:30 – 16:00 Uhr
Im Rahmen der Veranstaltung lernen Sie einerseits die Methode kennen, indem wir die verschiedenen Phasen einer Zukunftswerkstatt mit Ihnen durchlaufen. Gleichzeitig wird Ihnen dabei ermöglicht, Ihre eigene Perspektive für Ihr(e) FGZ zu reflektieren und neue Ideen zu entwickeln. Diese können Sie anschließend aufgreifen und wiederum in Ihre eigenen Verantwortungsbereiche einbringen. - Baustein 2: Digitaler Aufbauworkshop am Mittwoch, den 05. Februar 2025 von 09:00 – 12:00 Uhr
Im Rahmen des digitalen Aufbauworkshops unterstützen wir Sie im Transfer zur Planung Ihrer eigenen Zukunftswerkstatt mit Praxistipps und der Vorstellung alternativer Methoden zur Moderation der verschiedenen Phasen.
Beide Termine des Methodenworkshops zur FGZ-Zukunftswerkstatt werden in Kooperation der Initiative FGZ NRW der Wübben Stiftung Bildung und der Koordinierungsstelle FGZ des ISA in gemeinsamer Planung und Durchführung mit Matthias Bartscher (systemischer Berater und freiberuflicher Trainer) veranstaltet. Mit Ihrer Anmeldung zum 05. November 2024 melden Sie sich zugleich für den digitalen Aufbauworkshop im Februar 2025 an.
Viele Grüße von,
der Initiative FGZ NRW (Wübben Stiftung Bildung) und
der Koordinierungsstelle FGZ (Institut für soziale Arbeit e.V.)
Dokumentation
Am 05. November 2024 fand in der Zinkfabrik in Oberhausen der erste Baustein des Workshops zur Durchführung einer FGZ-Zukunftswerkstatt statt. Dabei führte der Tagesmoderator Matthias Bartscher circa 30 FGZ-Leitungen und Kommunale FGZ-Koordinierungen durch die verschiedenen Phasen einer Zukunftswerkstatt. Die Besonderheit dabei war, dass die einzelnen Phasen angespielt aber nicht bis ins letzte Detail durchgearbeitet wurden, da es sich um eine Methodenschulung handelte, die darauf abzielte, die Teilnehmenden darin zu stärken, in ihren eigenen Verantwortungsbereichen (Kommune, Stadtteil, Schule) eine FGZ-Zukunftswerkstatt eigenständig durchzuführen.
Zu Beginn wurde in das Thema eingeführt und ein Überblick zu Entstehung und Zielsetzung von Zukunftswerkstätten gegeben.
Im Anschluss wurde mit der Kritikphase gestartet, bei der all jene Themen zunächst genannt werden dürfen, wo Veränderungsbedarfe gesehen werden. Anhand der Leitfrage der Zukunftswerkstatt: „Wie sieht deine Vision von FGZ in 2035 aus?“ wurde daraufhin der kreative Gestaltungsprozess eröffnet und die Utopiephase eingeläutet. Die Teilnehmenden setzten dafür ihre Gedanken und Ideen anhand kreativer Methoden um. In kurzer Zeit entstanden daraus die folgenden Produkte zur Vision von FGZ in 2035 (Fotos der Gruppenarbeit und der Ergebnisse sind unter ‚Impressionen des Tages‘ eingestellt):
- ein Gemälde
- ein Podcast
- ein Legobau
- eine Wandzeitung
- ein Nachrichtenbeitrag
Unabhängig der gewählten Methode, hatten alle Ergebnisse die selbe Kernaussage inne: FGZ sind in 2035 eine gelebte integrative Praxis in einem System, das sich über einen breiten Bildungsbegriff definiert, das Kind und Familie in den Mittelpunkt stellt und so ausgestaltet ist, dass es entschleunigend, stressarm, naturnah und systemübergreifend agiert.
Im Anschluss wurde die Realisierungsphase theoretisch durchgesprochen und angedacht. Dabei werden jene Ideen genauer betrachtet, die in die Realität umgesetzt werden sollen. Hierfür wird ein Projektplan erarbeitet, um das Ziel klar zu formulieren, wichtige Stakeholder mitzudenken und erste konkrete Handlungsschritte erarbeitet.
Die Teilnehmenden meldeten abschließend zurück, dass sie mit der Zukunftswerkstatt eine neue Methode kennengelernt haben, die es ermöglicht aus einer Vision realitätsnahe und mögliche Handlungsschritte ableiten zu können. Auch wurde betont, dass es erstaunlich war zu sehen, dass die Vision doch nicht so utopisch ist, wie sie auf den ersten Moment zu sein scheint.
Wir freuen uns darauf, die Teilnehmenden bei der Planung ihrer eigenen Zukunftswerkstatt im Rahmen des zweiten Bausteins am 05. Februar 2025 noch weiter unterstützen zu können.

Weitere Informationen zum Thema

Methodenworkshop: FGZ-Zukunftswerkstatt
(pdf, 0.19 MB)
Teilnehmendeninformation zur Vorbereitung auf den Methodenworkshop zur FGZ-Zukunftswerkstatt

Methodenworkshop: FGZ-Zukunftswerkstatt
(pdf, 0.18 MB)
Powerpoint
Impressionen der Veranstaltung























